Wie entstehen Pickel und wie behandelt man sie sinnvoll?

Unsere Haut ist das größte Organ des Körpers. Sie besteht aus 3 Schichten, die jeweils in kleinere Schichten eingeteilt sind. Ihre Aufgaben sind der Schutz vor Reibung, Druck, Keimen und schädlichen Stoffen, sowie die Regulierung unseres Temperatur- und Flüssigkeitshaushalts.

Die größte Rolle dabei spielen dabei unsere oberste Hautschicht, die Epidermis und der Säureschutzmantel, dessen PH-Wert bei 5,5 im optimalen Bereich liegt. Die Epidermis erneuert sich ca. alle 28 Tage, was durch feine Abschuppung entsteht. Über die Poren der Epidermis werden Schweiß und Talg abgesondert. Dies hält die Haut geschmeidig und den Säureschutzmantel intaktem Gerät etwas in Ungleichgewicht, können Pickel entstehen.

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Wie entsteht ein Pickel?

[box type=”info” align=”aligncenter” class=”” width=””] Die Poren der Haut können durch den Talgfluss verstopfen. Durch Oxidation mit Sauerstoff färbt sich der Talg im oberen Bereich der Pore schwarz. Das kennen Sie unter dem Begriff “Mitesser”.
Kommen nun Bakterien dazu, die sich in dem Mitesser vermehren, können ihre Ausscheidungen zu einer Entzündung führen. Sichtbar wird das für uns als gerötete Stelle mit Eiterstippchen: einem Pickel. [/box]

Eine besondere Rolle spielen unsere Erbanlagen, welchen Hauttyp wir in die Wiege gelegt bekommen haben. Der trockene und der normale Hauttyp haben selten die Neigung zur Pickelbildung. Bei der Mischhaut und der fettigen oder gar öligen Haut ist es nahe liegend, dass die Poren öfter verstopfen und sich Pickel bilden. 

Oft kommen hormonelle Schwankungen hinzu, wie etwa im Jugendalter, die die Bildung von Pickeln begünstigen. Ist die Haut im Erwachsenenalter noch von Pickelbildung betroffen, hat dies ebenso oft hormonelle Gründe. Die Pflege und die Ernährung tragen ihren Teil dazu bei. 

In seltenen Fällen werden Pickel artifiziell hervorgerufen. Das ist meistens bei jungen Mädchen der Fall, die exzessiv an der Haut quetschen, auch wenn sie vorwiegend rein ist. Ungewaschene Hände begünstigen dabei die Bildung eines Pickels. Bei der “artifiziellen Akne” handelt es sich nicht um klassische Pickel und die Ursachen sind in der Psyche zu suchen.

Das Hautbild einer “echten” Akne zeigt auffällig viele Pickel, die besonders groß und gehäuft auftreten. Es gibt verschieden schwere Formen. Eine Akne ist immer krankhaft bedingt und bedarf der Behandlung eines Hautarztes. Oft werden in solchen Fällen Medikamente innerlich, sowie äußerlich eingesetzt.
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Vorbeugung, Pflege und Behandlung

[box type=”info” align=”aligncenter” class=”” width=””]Pickel, die keine krankhaften Ursachen haben, dürfen von einer Kosmetikerin behandelt werden. Auch können Sie selbst vorbeugen, indem Sie die Haut bis zu zwei Mal täglich mild reinigen und von Make-upPickel, Schmutz und überflüssigem Talg befreien. Ein mildes Peeling alle 1-2 Wochen kann zusätzlich abgestorbene Hautschüppchen abtragen und verhindern, dass die Poren verstopfen.[/box]

Vorsicht ist bei Akne geboten. Hier darf kein mechanisches Peeling angewendet werden, da dies die Akne begünstigt. Es empfiehlt sich hier ein chemisches oder enzymatisches Peeling ohne Reibung.
Einen Mitesser oder Pickel dürfen Sie vorsichtig mit gewaschenen Händen oder mit Handschuhen ausdrücken.

Bei der Pflege der zu Pickeln neigenden Haut empfiehlt sich eine milde Reinigung, ein klärendes Gesichtswasser und eine leichte Feuchtigkeitspflege. Das Make-up sollte ölfrei sein.

Eine gesunde ausgewogene Ernährung mit viel Flüssigkeitszufuhr und wenig Fett und Zucker kann ein klares Hautbild begünstigen. Ebenso viel frische Luft und der Verzicht auf das Rauchen und Alkohol.


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