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Hautpflege in der Schwangerschaft

Was die Schwangerschaft mit der Haut anstellt

Schon während der ersten Schwangerschaftswochen zeichnet sich bei der einen oder anderen werdenden Mutter ein wahres Eldorado an Unebenheiten, Unreinheiten auf der Haut und jede Menge Pickel im Gesicht ab. Die Gesichtshaut zeigt deutlich, dass entweder zu viele bestimmte Substanzen im Körper produziert werden, oder eben zu wenige. Die Haut im Gesicht ist wie der Spiegel des Körpers und setzt klare und unübersehbare Signale über das Befinden des Körpers.

Schwangere beklagen oftmals eine sehr unreine Haut während der Schwangerschaft und einige sogar schon nach den ersten Schwangerschaftswochen. Hinzu kommen dann auch noch die Problematiken der Haut am Bauch. Die Angst vor der Bildung von Schwangerschaftsstreifen ist bei jeder Frau groß und wenn das Bindegewebe schwach ist, ist sie auch nicht ganz unbegründet. Denn statistisch gesehen leidet jede dritte Schwangere an gerissener Hautflächen an Bauch, Beinen und Po. Denn dehnt sich die Haut an diesen Stellen schon allein durch Gewichtszunahme einer Schwangeren, dann ist die Bildung dieser Streifen nur eine Frage der Zeit.

Gute Pflege muss sein

Mit der guten und regelmäßigen Pflege der Haut kann die werdende Mutter schon einiges für ihre Geschmeidigkeit und auch Dehnbarkeit tun. Denn gewisse Öle mit den richtigen Substanzen und Inhalten verleihen der Haut nicht nur ein geschmeidiges und frisches Aussehen, sie wird zarter und eben weich und dehnbar. Besonders schon während der ersten Wochen einer Schwangerschaft und am besten schon wenn man weiß, das da nun ein Kind im Bauch heranwächst, ist es umso wichtiger die Haut schon in diesem Stadium zu pflegen.

Reichhaltige Lotionen und Öle, Cremes und Pflegeprodukte sorgen für gute Haut und ihre perfekte Beschaffenheit während dieser Zeit. Denn eines sollte eine werdende Mutter immer wissen: Die Haut dehnt sich von Natur aus schon recht gut und ist für etwaige Fälle und Strapazen gerüstet. Doch wenn der Bauch immer dicker wird und die Gewichtszunahme ihr Übriges hinzu tut, dann benötigt sie ein wenig Unterstützung. Gute Pflege muss also sein und am besten so früh wie möglich und desto intensiver und regelmäßiger die Pflege ist, umso dankbarer ist die Haut selbst bei noch so starker Dehnung. Mehr Informationen zum Thema Pflege und Pflegeprodukte für die Haut in der Schwangerschaft und auch danach, findet man auch hier

Hautpflege Schwangerschaft

Ein verändertes Hautbild ist häufig

Unsere Haut ist nun mal das größte Organ unseres Körpers und wer seine Haut nicht genügend pflegt, muss sich nicht wundern, wenn sie am Ende streikt. Sie wird spröde und trocken, reißt hier und da an manchen Stellen sogar auf und sieht sehr faltig und alt aus. Besonders Sonneneinstrahlung und Wind können ihr ganz schön zu schaffen machen. In der Schwangerschaftszeit einer Frau erst recht. Denn nicht nur die Haut im Bauchbereich wird bis aufs Äußerste herausgefordert. Besonders die Gesichtshaut verändert sich bei manchen Frauen extrem stark. Plötzlich sprießen im ganzen Gesicht Pickel. Akne bildet sich plötzlich und wo noch nie ein einziger Pickel und Mitesser entstand, entstehen sie plötzlich zahlreich.

Schuld ist in den meisten Fällen die Hormonumstellung des weiblichen Körpers während der Schwangerschaft. Ähnlich wie im Stadium der körperlichen Reifung. In der Zeit der Pubertät beispielsweise, leiden einige Frauen an sehr ähnlichen Symptomen. Vermehrtes Schwitzen, Aknebildung und auch der Körpergeruch kann sich von heute auf morgen gravierend verändern. Die Androgene, die männlichen Geschlechtshormone, kurbeln schließlich auch die Talgdrüsenproduktion an. Währenddessen stimulieren sie das Wachstum der Hornzellen und schon bildet sich überall Akne. Im Gesicht, im Brustbereich, auf dem Rücken und an anderen Körperstellen. Selbst bei Frauen, die bis dato noch nie Probleme mit dieser unangenehmen Begleiterscheinung hatten.

Die richtige Pflege

Sobald sich das Hautbild der Frau verändert, muss gehandelt und gegengesteuert werden. Ist die Talgbildung größer als sonst, sollte der Wechsel von einer eher fettreichen zu einer feuchtigkeitsspendenen Creme helfen. Weniger ist hier immer mehr und hilft der Haut zu atmen und die wichtigen Inhaltsstoffe der Cremes aufzunehmen. Zu dickes Auftragen verhindert dies umso mehr. Desto mehr die Haut quasi mit Cremes versiegelt wird, kann sie nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt werden. Die Folge sind Mitesser und Aknebildung. Hautunreinheiten können während der Schwangerschaft aber auch durch falsche Ernährung entstehen. Denn wer viel Süßes ist, sich vollstopft mit Schokolade und fettreicher Nahrung, muss sich nicht wundern, wenn hier und da die Picke nur so sprießen. Gesunde Kost, Gemüse, Obst und Abwechslung auf dem Speiseplan ist nicht nur vorteilhaft für die Gesundheit der werdenden Mutter, sondern auch äußerst gesund und verantwortungsvoll gegenüber dem heranwachsenden Fötus bzw. Babys.

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