Die richtige Ernährung bei Rosacea

Bei der Rosacea handelt sich um eine Hautkrankheit des Gesichts. Die Betroffenen leiden sehr unter dieser chronischen Krankheit. Die Therapie besteht aus mehreren Möglichkeiten, die hier in Frage kommen. Die Krankheit kann durch Tabletten, durch Cremes oder durch die Ernährung verbessert werden und ausheilen. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit eines operativen Eingriffs. Dennoch kann mit der passenden Ernährung schon sehr viel bewirkt werden.

Die Ursachen der Erkrankung sind bis heute nicht ganz klar. So kann es verschiedene Faktoren geben, die diese Krankheit begünstigen. Dies nennt man multifaktoriell.
Folgende Ursachen können schuld sein:

  • Vererbung
  • das Bakterium Helicobacter pylori im Magen
  • sensibles Immunsystem
  • UV-Licht geschädigte Haut
  • Haarbalgmilben
  • Hyperreaktivität
  • falsche Ernährung

Diese Ursachen führen zu Entzündungen im Gesicht. Das hat damit zu tun, dass sich die Blutgefäße weiten und die Wangen somit rot werden. Die kleinen Adern in der Haut bleiben weit und schimmern so durch. Das typische Bild der Rosacea entsteht. Auf die Dauer bleiben sie geweitet und ziehen sich nicht mehr zusammen.

Was spielt die Ernährung des Patienten für eine Rolle bei der Krankheit?

Es gibt mehrere Faktoren, die die Rosacea begünstigen und einen Schub, einen sogenannten Flush auslösen. Das heißt, die betroffene Person bekommt plötzlich ein rotes Gesicht. Dies kann zum Beispiel auch durch Hitze oder Sport entstehen.
Bei den Patienten der Rosacea kann es allerdings auch sein, dass bestimmte Nahrung zu einer Durchblutungsförderung im Gesicht führen.

Welche Nahrungsmittel können zu einer Verschlimmerung der Rosacea führen?

Hier sind vor allem folgende Speisen zu nennen:

  • scharfe und würzige Speisen
  • heiße Mahlzeiten und Getränke
  • Alkohol, wie Wein und Bier
  • Histamin-haltige Nahrungsmittel wie Hartkäse, Avocados, geräucherter Fleisch oder Fisch und Schokolade

Dennoch kann gesagt werden, dass es für diese Krankheit keine spezielle Diät gibt. Es sollte jedoch auf jeden Fall auch die Nahrung geachtet werden. Es sollte nicht übertrieben werden. Es sollte nicht komplett auf die genannten Speisen verzichtet werden. Ab und zu ein Thai-Curry dürfen Sie sich schon gönnen.

Außerdem reagiert nicht jeder gleich auf die verschiedenen Lebensmitttel. Hier muss immer individuell entschieden werden. Das Ernährungsbuch, das Sie jeden Tag führen kann Ihnen eine Hilfe sein. Hier schreiben Sie gezielt auf, was Sie gegessen haben und wie es auf die Haut gewirkt hat.

Wenn Sie feststellen, dass eine bestimmte Speise Symptome auslöst, dann können Sie es eine Weile von Ihrer Speisekarte verbannen. Jetzt haben Sie die Möglichkeit genau zu beobachten, ob es wirklich an diesem Lebensmittel gelegen hat.

Alkohol und Rosacea – die Zwei mögen sich nicht

Die Wissenschaft hat festgestellt, dass sich Alkohol schlecht bei dieser Krankheit auf das Hautbild im Gesicht auswirken kann. Denn Alkohol erweitert die Gefäße und fördert die Durchblutung. Die Folge ist ein rotes Gesicht.

Bei warmen und heißen Getränken ist es das Gleiche. Sie regen ebenfalls die Durchblutung an. Auch der geliebte Kaffee ist schlecht für die Betroffenen. Er enthält Koffein und damit fördert auch er die Durchblutung im Gesicht.

Was für Lebensmittel sollten die Betroffenen vermeiden?

Es wird geraten, dass die Patienten alles vermeiden sollten, was die Durchblutung fördert. Auch heiße Speisen gehören hier dazu. Weiterhin sollten folgende Produkt auf jeden Fall vermieden werden.

  • scharfer Meerrettich
  • Ingwer
  • scharfer Senf
  • Peperoni
  • Chili
  • weißer und schwarzer Pfeffer

Tierische Fette sind ebenfalls schlecht für das Hautbild und auch raffinierter Zucker sollte vermieden werden. Diese haben nicht unbedingt eine durchblutungsfördernde Wirkung, gelten aber dennoch als mögliches Risiko bei dieser Krankheit. Allerding wurde diese Erkenntnis noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen.

Genussmittel sind ebenfalls schlecht für die Haut

Wer gerne raucht oder Tabak konsumiert, sollte das lieber einstellen. Denn diese Genussmittel sind im Allgemeinen schlecht für die Haut. Das Nicotin spielt bei Rosacea eine wichtige Rolle. Es kann sich negativ auf diese Krankheit auswirken und die Elastizität der Haut reduzieren. Das verhindert das Zusammenziehen der Haut.

Was sollte dann bei dieser Krankheit gegessen werden?

Es gibt hierzu viele verschiedene Ratschläge, die meist nicht wissenschaftlich belegt sind, jedoch dem ein oder anderen gut helfen können. Sie beeinflussen die Krankheit positiv. Eine gesunde Lebensweise und eine gute Ernährung ist Grundvoraussetzung für ein besseres Hautbild. Deshalb sollten Betroffene folgende Regeln beachten:

  • die Ernährung muss abwechslungsreich sein
  • es sollten jeden Tag mindestens zwei Liter Wasser getrunken werden
  • viel Gemüse und Obst ist gesund
  • Süßigkeiten und Zucker vermeiden
  • fettige Speisen vermeiden
  • nicht jeden Tag Fleisch essen
  • Fisch zwei Mal in der Woche essen
  • Säfte ohne Zucker trinken

Weiterführende Informationen


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