Auf was muss ich beim Kauf einer Creme gegen Rosacea achten

Rosacea ist eine chronische Hautkrankheit, an welcher schätzungsweise etwa 4 Millionen Menschen in ganz Deutschland leiden. Da viele Menschen gar nicht realisieren, dass sie an einer chronischen Hautkrankheit leiden, welche chronisch ist, befinden sich auch nur wenige in hautärztlicher Behandlung.

Nicht heilbar und dennoch gut behandelbar

Rosacea ist nach jetzigem Stand der Wissenschaft eine unheilbare Hautkrankheit. Hervorgerufen wird sie durch eine Störung im Immunsystem. Eine medizinische Behandlung sowie ein gesundheitlich angepasster Lebensstil können jedoch dabei helfen, die Symptome zu lindern oder sie sogar ganz verschwinden zu lassen.
Zu den Symptomen zählen Rötungen im Gesicht bis hinzu Papeln und Pusteln.

Für die medizinische Therapie stehen den Patienten verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Diese gehen von Cremes gegen Rosacea über die Einnahme von Medikamenten bis hin zu einem operativen Eingriff.

Wer an Rosacea leidet, für den ist die tägliche Hautpflege besonders wichtig. Neben antibiotischen Salben, welche vom Dermatologen verschrieben werden, sind jedoch auch die Cremes für die tägliche Pflege der Haut von enormer Wichtigkeit.

Gefährliche Inhaltsstoffe

Generell ist es ratsam, für die tägliche Gesichtspflege eine Creme auszuwählen, welche als verträglich für Rosacea-Betroffene ausgewiesen ist. Solche Cremes besitzen wenig Inhaltsstoffe, so dass die Reizung der Haut minimiert wird. Doch welche Inhaltsstoffe können besonders gefährlich werden? Zu diesen Inhaltsstoffen gehören

  • Duftstoffe
  • Angi-Aging-Zusatzstoffe
  • durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe
  • Alkohol

Duftstoffe, sowohl künstliche als auch natürliche können eine zusätzliche Reizung der Haut hervorrufen.
Es sollte deshalb eine Creme ohne oder mit Rosacea verträglichen Duftstoffen ausgewählt werden. Auch Stoffe, welche gegen die Hautalterung eingesetzt werden, können die Haut von Rosacea-Betroffenen reizen. Hierzu gehören Vitamin A oder auch Fruchtsäuren.

Da die Haut von Rosacea Betroffenen bereits rot ist, benötigt die Creme gegen Rosacea keine durchblutungsfördernde Stoffe, welche die Rötung noch verstärken würden. Vermieden werden sollten deshalb Stoffe wie

  • Menthol
  • Kampfer
  • Hamamelis
  • Salbei
  • Zimtextrakt
  • Pinienextrakt
  • Rosmarinöl

Alkohol ist ein Zusatzstoff, welcher gern in Hautpflegeprodukten eingesetzt wird, um sie haltbar zu machen. Bereits gesunde Haut kann durch den Alkohol schnell gereizt werden, was sich bei Rosacea Betroffenen umso schlimmer auswirken kann.
Hilfreiche Inhaltsstoffe
Es gibt verschiedene Formen der Rosacea Erkrankung. Manche hilfreiche Inhaltsstoffe können deshalb bei dem einen Anwender besser oder schlechter wirken. Als besonders hilfreich haben sich Inhaltsstoffe wie

  • Silikonöle
  • ein hoher Wasseranteil
  • ein hoher Lichtschutzfaktor

Silikonöle wie Dimethicone und Cyclomethicone haben sich als gute Basis für Cremes gegen Rosacea herausgestellt. Die Öle haben den Vorteil, dass sie die Hautporen nicht verschließen, sich leicht verteilen lassen und sich vorteilhaft bei geröteter Haut verhalten, während zu fettige oder zähe Cremes die Rötungen verstärken könnten.
Ein hoher Anteil an Wasser in der Creme gegen Rosacea macht sie besonders angenehme und reizfrei. Hier haben sich leichte Öl-in-Wasser Lotionen oder wässrige, ölfreie Gele als besonders verträglich herausgestellt. Nach dem Auftragen muss auch nicht damit gerechnet werden, das ein öliger Film auf der Haut sichtbar ist.
Sonnenschutz für das Gesicht ist für Rosacea Betroffene besonders wichtig, denn eine Sonneneinstrahlung auf ungeschützter Haut kann schnell zu Verbrennungen führen. Der Lichtschutzfaktor sollte bei einer Creme gegen Rosacea mindestens 20, besser noch 30 betragen.

Hierbei ist auf einen physikalischen Lichtschutzfaktor zu achten, da diese reizärmer sind.


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